Sonntag, 19. Juni 2011

All I need is you needing me

Vorsichtig öffne ich meine Augen, reibe den Schlafsand aus den Augenwinkeln. Das Erste was ich entdecke bist du, deine wunderschönen Augen und deine niedliche Nase mit den leichten Sommersprossen, die ich so mag.
Du beugst dich zu mir rüber, lächelst mich an und küsst mich.
Noch total verschlafen kuschel ich mich in deinen Arm und schließe lächelnd wieder meine Augen. Es ist wie zu hause zu sein oder sich frei fühlen. Sachte streichelst du mir über die Wange, gibst mir einen Kuss auf die Stirn und erzählst mir von der Welt.
Ich höre dir aufmerksam zu.
Kurz darauf bist du gegangen und ich verschwinde nochmal ins Bett. Diesmal leg ich mich auf deine Seite. Unter der Decke ist es noch warm und das Kissen riecht so unheimlich gut nach dir ...

Freitag, 17. Juni 2011

No remorse

I'm a shake you off though, get up on that horse and ride into the sunset, look back with no remorse.
Swoon over new young heart flame, mourn the memories later.


Mittwoch, 15. Juni 2011

Meer sein



Zusammen machen wir alles möglich! Wir können mehr als nur ein Wort sein.
Denn "Wir" kann mehr als nur ein Wort sein.
Wir könnten viel mehr sein, lass uns ein Meer sein.
 
  
[Es ist unbeschreiblich wie wunderschön du bist. Es ist nicht in Worte zu fassen, 
wie glücklich du mich machst. 
Du bist so viel mehr, als alles Schöne auf der Welt!]

Freitag, 10. Juni 2011

Ehrlich Glücklich

Seit einiger Zeit ist sie weg, die Hure.
Hat ihre Koffer gepackt und ist gegangen.
Neulich ist es mir erst aufgefallen, als ich Überbleibsel von ihr fand.
Wieso sie gegangen ist?
Vielleicht fühlte sie sich nicht mehr gebraucht.
Möglicherweise ist das so.
Ich muss beschämend zugeben, dass ich sie lange nicht gehen lassen wollte.
Wieso das so war?
Sie war nun mal die Stärkere von uns beiden und hat mich beschützt.
Beschützt werden musste ich aber nur, weil man mich klein gemacht hat.
Heute bin ich wieder groß und umringt von Liebe.
Ich bin nicht traurig, dass sie weg ist.
Ich bin traurig, weil sie so lange da war.
Sie war keineswegs jemals wirklich freundlich zu mir.
Doch jetzt begreife ich wieso.
Sie wollte mir doch nur etwas ganz wichtiges sagen.
Ich hab ihr bloß nie zugehört.
Deshalb hat sie es mir immer lauter ins Gesicht geschrien.
Irgendwann habe ich aufgehört sie zu ignorieren und verstand was sie brüllte.
Ich hätte ihr eher zuhören sollen.
Sie wollte mir doch nichts Böses.
Sie wollte, dass sie gehen.
Nun hat sie erreicht, was sie erreichen wollte.
Und ich bin ehrlich glücklich!

Freitag, 3. Juni 2011

Neulich Nacht


Sternenklare Nacht.
Gedankenverloren saß ich da, neben mir Sehnsucht. Wir kannten uns jetzt schon einige Monate und waren ein gutes Dream Team geworden. Anfangs war unsere Beziehung recht schwierig, da ich nicht so recht wollte, dass er bei mir war.
Sehnsucht hatte in dieser Nacht seinen Freund Wunsch mitgebracht.
Zu dritt saßen wir nun da, schauten in die Nacht und keiner sagte ein Wort. Bis Sehnsucht die Stille unterbrach.
"Ich habe dir noch gar nicht meinen Freund Wunsch vorgestellt", sagte er,"ich hatte immer das Gefühl uns fehle das gewisse Etwas und Wunsch soll nun die Lösung sein."
"Wie meinst du das?", fragte ich dann.
"Naja sieh mal, ich war niemals ohne Grund dein ständiger Begleiter, ich habe bloß die Lücke meines Vorgängers gefüllt, damit du nicht so alleine bist. Aber ich bin niemals dazu bestimmt gewesen ein ewiger Begleiter zu sein, deshalb hab ich nun Wunsch mitgebracht. Wunsch hat unendlich viele Freunde, aber nur einen davon will er dir vorstellen, der dann an unsere Stelle tritt und wir weiterziehen können. Welchen Freund Wunsch dir vorstellt entscheidest du alleine", sagte er dann.
"Aber ich kenne seine Freunde doch gar nicht", erwiderte ich darauf.
Doch Sehnsucht wusste genau wovon er sprach und sagte:"Du kennst nicht alle seine Freunde, das ist richtig, aber ganz sicher kennst du einen davon. In deinem Inneren weißt du genau wer dieser eine ist. Es ist nur eine Frage der Zeit bis er zu uns stößt und Wunsch´s und meinen Platz einnimmt. Bis dahin warten wir einfach." 
Danach verstummte er und wir schauten weiter in die sternenklare Nacht.
Ich dachte über das was Sehnsucht gesagt hatte noch lange nach in dieser Nacht, bis ich irgendwann genau wusste wer dieser mysteriöse Freund von Wunsch war.
Seit dieser Nacht, warte ich vorfreudig auf ihn und bin gespannt wann er den Platz der beiden einnimmt.