Donnerstag, 30. September 2010

"Finde dein Krafttier und gleite...."


Jeglicher seelischer Schmerz ist relativ. Allein der Wille entscheidet, wann wir ihn überwinden. Das macht die wahre Stärke eines jeden Menschen aus. Im Geiste können wir alle frei sein, denn mit der Zeit kommt die Kraft, alle Mauern einzureißen, selbst wenn sie aus unseren größten Ängsten bestehen.








Mittwoch, 29. September 2010

Das starke Händchen

Sie rannte. Sie musste es schaffen. Ihr Hals war zugeschnürrt und ihr blieb die Luft weg, doch sie durfte jetzt nicht stehen bleiben. Er war dicht hinter ihr. Kurz davor, sie wie so oft wieder zu fangen. Doch diesmal würde sie es schaffen. Kein weiteres Mal wird er sie in seine zerstörende Welt ziehen.
Ihre Knie waren blutig vom ständigen hinfallen, ihre Haare zerzaust, ihr Blick war traurig und verstört.
Plötzlich war er dicht hinter ihr und packte sie am Arm. Sie schrie, riss sich los, nahm ein letztes Mal alle Kraft zusammen und rannte ins Freie. Knallte die Tür hinter sich mit voller Wucht zu und ließ ihn zurück.
Er haute gegen die Tür und brüllte ihr hinter her, doch das war ihr egal, denn sie war frei. Nie wieder würde sie zurückkehren. Nie wieder würde er sie verletzten können.
Völlig außer Atem blickte sie sich um, atmete mehrmals tief ein. Das war es also was sie solang ersehnte, dachte sie. Sie wischte sich alle Tränen aus dem Gesicht, denn Grund für Traurigkeit gab es nun keinen mehr.
Doch wo sollte sie jetzt hin? Zurück wollte sie nicht.
Es dauerte nicht lang und da stand jemand neben ihr. Fragte wo sie her käme und war völlig entsetzt von dem was sie erzählte. Er bot ihr an mit ihm zu kommen und sie folgte ihm. Er zeigte ihr seine Welt und das was sie da sah, hatte sie bisher nie zuvor gesehen. Es war so wunderschön und hell. Alles strahlte so viel Wärme aus und es gab keine dunklen verborgenen Ecken vor denen sie sich hätte fürchten müssen.
Er lächelte sie an und reichte ihr seine Hand. "Du kannst mit mir kommen", sagte er, "Hier brauchst du dich vor nichts zu fürchten."
Sie war unsicher. Konnte das wirklich echt sein? Sie war noch so erschöpft, was ist wenn das ein weiterer Kampf ums überleben wird? Würde sie das schaffen? Doch konnte so etwas wunderschönes etwas böses verbergen? Vorsichtig griff sie seine Hand. "Er wird dich halten, egal was kommt", flüsterte ihre innere Stimme.[....]


.....

Dienstag, 28. September 2010

How it feels ....

"I found love in you, I find truth in you, I see light in you. And it horrifies me."


Montag, 27. September 2010

Einer dieser Samstagabende ♥


 
 
 
 Und manchmal 
kann das Leben 
nicht schöner sein. ♥

Das Leben ist oft so beschissen,

und doch überrascht es einen hin und wieder ...

und lässt das Glück einschlagen wie ein Bombe.

Abende wie diesen hätte ich gerne öfter, weil sie glücklich machen!

♥♥♥










Freitag, 24. September 2010

Give me a chance to hold on

Please don't let this turn into something it's not!
I can only give you everything I've got,
I can't be as sorry as you think I should,
But I still love you more than anyone else could.
All that I keep thinking throughout this whole flight,
Is it could take my whole damn life to make this right.
This splintered mast I'm holding on won't save me long!

First kiss in your first time that I felt connected to anything.
The weight of water, the way you told me to look past everything I had ever learned.
The final word in the final sentence you ever uttered to me was love.
We have got through so much worse than this before!
What's so different this time that I can't ignore?

And I don't know where to look.
My words just break and melt.
Please just save me from this darkness!

I just keep hoping  that your heart opens.... ♥


Samstag, 18. September 2010

Komm erzähl mir was von Liebe .....

Take me away

Komm auf einen Ritt mit mir!
Oh, ich hab die Tickets hier!
Für das kleine Karusell!
Oh, es dreht sich viel zu schnell!
Viel zu viel zu viel zu schnell!
Fahr mit mir Karusell!
In eine andere Welt!
Aus der Box dröhnt der Sound mörderisch laut!
Fliegen durch Zeit und Raum,
Haare wehn im Wind.
Das Karusell hebt ab.
Hui, dann wird uns schwindelig!
Schaut hier, seht ihr das Glitzern?

Schub Schub - wie mit Raketendüsen!
Du Du wirst dich ganz benebelt fühlen!
Schub Schub - Spürst du das Karusell, es dreht sich?

[Deichkind - Papilloin]






Freitag, 17. September 2010

Die Hure

Hitze. Unruhe. Verschwommene Sicht.
*
"Was hast du vor?"

Kälteschauer .Schwindel. Kloß im Hals.
*
"Halt den Mund. Das führt zu Nichts!"

Aufsteigende Übelkeit. Panik. Hilfesuchende Blicke.
*
"Wieso tust du das? Verschwinde!"

Herzklopfen. Zugeschnürter Hals. Übelkeit. Kalter Schweiß. Kampf.
*
"Ich bin stärker! Du wirst mich nicht zerstören!"

Einkehrende Stille. Ruhiger Atem. Erleichterung.
*
"Ich werde immer stärker sein! Fick Dich!"

Donnerstag, 16. September 2010

old habits die hard

Wie eine Sklavin sitzt sie da. Starrt es an.
Es wiedert sie an. 
Sie wendet den Blick angeekelt ab. 
Doch es ändert nichts. 
Ein Kloß bildet sich in ihrem Hals, 
ihrem Magen, in ihrem Herzen ist er längst, 
ihre Finger verkrampfen sich. 
Sie möchte aufstehen, wegrennen, schreien.
Doch sie sitzt da und starrt es an.
Wiederwillig führt sie es in sich.
Diese Seuche, die sie innerlich verpestet.
Kaut drauf herrum, verzieht dabei ihr Gesicht und bereut es gleichzeitig schon wieder. Dann rutscht es einfach runter, hinab in die Dunkelheit. Dort wird es sich ausbreiten. Wie ein viel zu dicker Klotz sitzt es nun in ihr. Ein beherzter Griff zum Wasserglas. "Spül es wieder raus, diesen Fremdkörper", denkt sie. Sie schüttet mehr und mehr nach doch nichts passiert.
                                                                                     Sie sehnt sich nach der Leichtigkeit,
die sie fühlte bevor dieser Klotz ihr Inneres verseuchte.
So unbeschwert.
Ihre Hände fangen an zu zittern.
Es ist falsch. Es darf nicht in ihr sein.
Voller Hass reißt sie es raus.
"Du bist kein Teil von mir",
brüllt sie es an und wirft es weg.
Und da ist es wieder, dieses federleichte Gefühl, dass sie mit Freude erfüllt....

Dienstag, 14. September 2010

Until the moon fades ♥

Durch die Nacht

 Die Dunkelheit umhüllt alles und wir beide mitten drin. 
Der Regen prasselt auf die Scheibe.
Es scheint als würde die ganze Welt schlafen. 
Alles ist so leicht. 
Das Leben rauscht an uns vorbei. 
Ich denke an so vieles und doch an überhaupt Nichts.
Es läuft dieses Lied im Radio. 
Es durchströmt mich und hinterlässt ein gutes Gefühl.
Alles wirkt plötzlich so wunderschön.
Du lächelst mir zu und ich halte den Atem an,
wünsche mir das diese Nacht niemals endet,
wir ewig weiter fahren und alles hinter uns lassen.
Wir ewig weiter fahren durch die Nacht.
Bis der Mond anfängt zu verblassen.



Montag, 13. September 2010

straight to Ground Zero

Ich werd verfolgt von bösen Dämonen, die Weltuntergang mit mir spielen. Egal wie schnell ich renne, sie sind schneller. Holen mich immer wieder ein. Eine Zeit lang bleiben sie versteckt.
Und dann hast du sie gerade vergessen, da springen sie mit abscheulichen neuen Überraschungen aus ihrem Versteck. Überreichen sie dir mit größter Freude. Danach lehnen sie sich zurück und warten gespannt auf das Spektakel.
Alles Neue, was anfangs wie eine Bereichrung scheint stellt sich mit der Zeit auch bloß gegen dich. Und so geht es immer weiter Richtung Ground Zero.
Du denkst du bist angekommen? Täusch dich nicht. Die bösen Dämonen finden gewiss noch etwas.

Wenn die Hoffnung zuletzt stirbt, was muss alles davor sterben?  Bedeutet alle Hoffnung zu verlieren Freiheit?

Ich sollte aufhören jegliche Sachen kontrollieren zu wollen. Im Endeffekt kontrolliert alles bloß mich. Hat mich voll in der Hand. Und ich gebe mich allem machtlos hin ohne einen leisen Schimmer davon zu haben.
Ich sollte jede Art von Halt loslassen und gespannt auf das Ankommen von Ground Zero warten. Wie er auf mich einschlägt. Mich voll umgibt und komplett verschlingt....

Sonntag, 12. September 2010

Angstschweigen

>Oft gibt es diese Momente,da weißt du genau, was passieren wird... du fühlst, wie es auf dich zukommt, dich verschlingen wird. In dir lastet etwas Schweres,Schweigendes, und du spürst, dass du fallen wirst, und bevor du fällst, weißt du auch schon, wo du aufschlägst.<

Freitag, 10. September 2010

Eat Pray Love

" Es sei besser, sein eigenes Schicksal unvollkommen zu leben, behauptet die Bhagavadgita, jener altindische yogische Text, als das Leben eines anderen auf vollkommene Weise nachzuahmen. Nun also habe ich begonnen, mein eigenes Leben zu leben. Und so unvollkommen und unbeholfen es auch sein mag, es sieht mir jetzt wirklich ähnlich."

für immer ging viel zu schnell vorbei

War da nicht letztens noch der Tag an dem sie ihm tief in die Augen blickte und ein Lächeln über ihre Lippen glitt? Er sie im Arm hielt und sie sich fühlte, als könnte ihr in dem Moment niemand was? Die Uhr einfach nicht mehr tickte, weil sie ewig so verweilen wollte? Weil es einfach für immer war, weil es die Unendlichkeit war?

Jetzt ist da dieser Tag an dem sie seinen Blick nicht erwiedert und nachdenklich zur Seite schaut. Seine Umarmung sie einengt und sie einfach flüchten möchte. 

Und dann steht sie da und erklärt ihm, für immer wäre nun vorbei. Und unser WIR ist ab jetzt eine Erinnerung die uns begleitet Tag für Tag, solang du sie nicht gehen lässt. Bitte halt sie ewig fest.

Dann dreht sie sich um blickt dem WIR nach. Schaut zu wie es durch die Tür der Vergangenheit geht.
Ich werde dich nicht vergessen denkt sie und wischt eine Träne aus ihrem Gesicht.