Ihre Knie waren blutig vom ständigen hinfallen, ihre Haare zerzaust, ihr Blick war traurig und verstört.
Plötzlich war er dicht hinter ihr und packte sie am Arm. Sie schrie, riss sich los, nahm ein letztes Mal alle Kraft zusammen und rannte ins Freie. Knallte die Tür hinter sich mit voller Wucht zu und ließ ihn zurück.
Er haute gegen die Tür und brüllte ihr hinter her, doch das war ihr egal, denn sie war frei. Nie wieder würde sie zurückkehren. Nie wieder würde er sie verletzten können.
Völlig außer Atem blickte sie sich um, atmete mehrmals tief ein. Das war es also was sie solang ersehnte, dachte sie. Sie wischte sich alle Tränen aus dem Gesicht, denn Grund für Traurigkeit gab es nun keinen mehr.
Doch wo sollte sie jetzt hin? Zurück wollte sie nicht.
Es dauerte nicht lang und da stand jemand neben ihr. Fragte wo sie her käme und war völlig entsetzt von dem was sie erzählte. Er bot ihr an mit ihm zu kommen und sie folgte ihm. Er zeigte ihr seine Welt und das was sie da sah, hatte sie bisher nie zuvor gesehen. Es war so wunderschön und hell. Alles strahlte so viel Wärme aus und es gab keine dunklen verborgenen Ecken vor denen sie sich hätte fürchten müssen.
Er lächelte sie an und reichte ihr seine Hand. "Du kannst mit mir kommen", sagte er, "Hier brauchst du dich vor nichts zu fürchten."
Sie war unsicher. Konnte das wirklich echt sein? Sie war noch so erschöpft, was ist wenn das ein weiterer Kampf ums überleben wird? Würde sie das schaffen? Doch konnte so etwas wunderschönes etwas böses verbergen? Vorsichtig griff sie seine Hand. "Er wird dich halten, egal was kommt", flüsterte ihre innere Stimme.[....]
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