Donnerstag, 9. Dezember 2010

Fingerspitzen greifen nach dem letzten Takt

Die Sicht der Welt, allemal verschwommen.
Alles verschwindet, transperiert sich.
Die Zeit verlangsamt sich auf ihr Minimun
und schleicht nun vor sich hin.
Alles ist federleicht
und wirkt verschleiert.
Alles verliert an Gefühl,
bis auf den stechenden bestialischen Schmerz in meiner Mitte,
der mich daran erinnert, dass ich noch da bin.
In der Ferne, eine Stimme, doch ich kann sie kaum verstehen. Und was nutzen jetzt noch Worte?
Tausend Gedanken sausen durch meinen Kopf, schildern mir die schreckliche Gegenwart, das Hier und Jetzt und das was kommt. Ich versuch sie auszublenden, denn das alles kann unmöglich wahr sein ....Meine Kraft verlässt mich und so gebe ich mich dem Sumpf des allumfassenden Verlustes hin und treibe in ihm davon.

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